Deutsche Hochsprung-Meetings / German Highjump Meetings

Meetings 2005



Aktueller Buchtipp!

Das neue Buch von Hochsprung-Bundestrainer Dr. Wolfgang Killing gibt in elf Kapiteln den aktuellen Stand sportwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Technik und zum Training von Leistungshochspringern wider:

W. Killing: Trainings- und Bewegungslehre des Hochsprungs
Bundesinstitut für Sportwissenschaften, Wissenschaftliche Berichte und Materialien, Band 9/2004
Sport und Buch Strauss, Köln, 16,50 Euro.
315 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Grafiken und Tabellen

Inhaltsübersicht:

Kap. 1 Einleitung
- Verhältnis Trainingswissenschaft zu -praxis
- Besonderheiten spitzensportlich orientierter Untersuchungen
- Anforderungen an eine disziplinspezifische Leistungsdiagnostik

Kap. 2 Technikentwicklung
- Beschreibung und Vergleich der bekannten Hochsprungtechniken
- Bedeutung verbesserter Rahmenbedingungen für den technischen Fortschritt
- Zeitreihenanalysen der Weltbestenlisten im Hochsprung über 40 Jahre
- Forcierung der Leistungsentwicklung im Frauenhochsprung durch Einführung des Flop

Kap. 3 Anfängermethodik
- Analysen bisheriger Anfängermethodiken zum Erwerb der Floptechnik
- Entwicklung einer eigenen methodischen Reihe mit je vier Schritten zum Erwerb der Grob- und der Feinform der Floptechnik
- Untersuchung der neuen Methodik an 3, 5, und 7. Schulklassen
- Bestätigung der Eignung der methodischen Reihe bis zur Grobform

Kap. 4 Strukturierung sportlicher Bewegungen
- Vergleich verschiedener Strukturierungsformen
- Funktionsphasen- und Körperschwerpunktmodelle
- Kritische Erörterung des Teilhöhenmodells von Hay
- Eigenes, vereinfachtes Teilhöhenmodell mit 3 Teilhöhen
- KSP-Höhe im Stand (h1), Steigehöhe (h2), und Lattenüberhöhung (h3)

Kap. 5 Vorstellung eigener Untersuchungen
- Bisheriger Kenntnisstand zur Floptechnik bzw. Ausprägungen bei Spitzenathleten
- Entwicklung eigener Fragestellungen und Hypothesen
- Vorstellung der dreidimensionalen Bewegungsanalyse als Hauptuntersuchungsform
- Nationale und internationale Spitzenathleten als Untersuchungspopulation
- Ca. 300 untersuchte Sprünge
- Differenzierung der Untersuchungsgruppe nach Geschlecht und Leistung
- Mittlere Bestleistungen Männer: 2.29/2.09 m, Frauen 1,94/1,81 m
- Verfahren der beschreibenden und der schließenden Statistik, Varianzanalysen
- Messfehlerprobleme, Schwierigkeiten beim Vergleich verschiedener Untersuchungen

Kap. 6 Interindividuelle Technikvarianten
- Analyse von 144 Athleten der nationalen bzw. internationalen Klasse
- Quantitative und qualitative Unterschiede in einzelnen Bewegungsmerkmalen
- Im Anlauf: Schrittlängen, Geschwindigkeiten, Richtungsänderungen, Innenlage, Schwungbeinhocke KSP-Absenkung, verschiedene Schwungarmeinsätze
- Im Absprung: Kontaktzeit, Sprungauslage, KSP-Höhe zu Beginn und Ende, Winkeländerungen bei Knie und Hüfte,
- Im Flug: Hüftwinkel vor und über der Latte, max. KSP-Flughöhe
- Große Streuungen für viele Bewegungsmerkmale, große Gestaltungsspielräume für die Technik ohne Leistungsverlust

Kap. 7 Intraindividuelle Technikspielräume
- Analyse von 28 verschiedenen Sprüngen eines Weltklasseathleten
- Vergleich der besten Sprünge verschiedener Wettkämpfe
- Auswertung aller Sprünge einzelner Wettkämpfe
- Abgestufte Spielräume für einzelne Bewegungsparameter
- Folgerungen für das Technikmodell und den Technikerwerb

Kap. 8 Leistungsbestimmende Einflussgrößen
- Versuch einer Ursache-Wirkungskette im inter- wie intraindividuellen Vergleich
- Ausgangspunkt Teilhöhenmodell (h1, h2 und h3)
- h1: trainingsneutral, Selektionsmerkmal, höhere Bedeutung für Frauen
- h2:Quotient vertikaler Beschleunigungsweg / Kontaktzeit, weitere Ableitungen
- h3: Hüftberstreckung, Rotationsgeschwindigkeit
- Entwicklung der Einflussgrößen bei steigender Leistung eines Athleten
- Multiple Erklärungsmodelle
- Deduktionskette mit Korrelationen

Kap. 9 Spezielle Sprungarbeit im Hochsprungtraining
- Analyse von neun typischen Technik- und Sprungtrainingsübungen
- Kinematischer und dynamometrischer Vergleich
- Gemeinsamkeiten bezüglich Kontaktzeiten, Aufrichtwinkel
- Abstufungen bezüglich Geschwindigkeit, Bremsstoß, Sprungauslage, Kraftwerte
- Fehlen der lateralen Komponente bei Mehrfachsprüngen
- Entwicklung von Spezifitätskriterien für das Hochsprungtraining
- Übersicht: Gliederungskriterien für Sprünge

Kap. 10 Training von Spitzenhochspringern
- Methoden der Leistungsentwicklung
- Entwicklung des Hochsprungtrainings in den letzten 60 Jahren
- Ost- und westeuropäische sowie amerikanische Trainingskonzepte
- Trainingskennziffern von Bundeskaderathleten
- Analyse des Trainings ausgewählter deutscher Spitzenathleten
- Darstellung und Diskussion ausgewählter Trainingsinhalte
- Tages-, Wochen-, Jahres- und Mehrjahrespläne sowie UWV-Verläufe

Kap. 11 Empfehlungen für das Hochsprungtraining
- Gestaltung des Techniktrainings
- Übersicht: Varianten des Techniktrainings
- Veränderungen des Trainings im langfristigen Aufbau
- Periodisierungsempfehlungen
- Bedeutung von Testübungen für den Hochspringer



Direkt zu den Homepages der aufgeführten Meetings mit http://www.hochsprung-meetings.de/ortsname
Directly to the homepages of listed meetings with http://www.hochsprung-meetings.de/nameOfPlace


http://www.hochsprung-meetings.de